Safran verleiht Ihren Gerichten mehr Aroma, Geschmack und eine intensive rötliche Farbe. Deshalb wird das Gewürz auch rotes Goldgenannt.

Safran ist für die meisten Reisgerichte ein ideales Gewürz, wodurch ihnen eine tolle Farbe verliehen wird und das Gericht mit dem typischen Geschmack und unverwechselbaren Aroma anreichert. Das Gewürz ergänzt sich zudem herrlich mit anderen Zutaten, z. B. Knoblauch, Zitrone, Tomate oder Thymian. Safran kann bei einer großen Vielzahl von Gerichten verwendet werden, z. B. Eintopf, Fisch-, Fleisch- und Nudelgerichte, Desserts u. v. m.

Safran – das teuerste Gewürz der Welt

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Safran ist ein äußerst erlesenes und schmackhaftes Gewürz aus aufwendiger Produktion mit recht hohen Preisen, weshalb es als Luxuserzeugnis unter den Gewürzen gilt. Zur Safranproduktion sind extreme Temperaturen mit heißen, trockenen Sommern und sehr kalten Wintern erforderlich.

Das Setzen der Knollen sowie die Blütenernte sind äußerst arbeits- und kostenaufwendige Vorgänge, die in reiner Handarbeit ausgeführt werden. Die Blütenernte erfolgt täglich vor Tagesanbruch. Anschließend werden die Blütenstempel (Safranfäden) aus den Blüten, ebenfalls in aufwendiger Handarbeit, getrennt. In jeder Blüte sitzen drei längliche, trompetenförmige Stempel von intensiv roter Farbe. Als Gewürz dienen allein die Stempelfäden, die Blütenüberreste werden beseitigt. Für 1 kg Safran werden etwa 150.000 Blüten benötigt. Es versteht sich also, dass das Gewürz sorgsam verwendet und nicht verschwendet werden sollte. Wie das geht, haben wir im Folgenden für Sie zusammengestellt.

Im Handel finden sich verschiedene Safranprodukte, etwa der gebrauchsfertige gemahlene Safran. Bei der Vorbereitung von Eintopfgerichten wird einfach ein wenig Safranpulver in der Brühe aufgelöst, alternativ dazu in lauwarmem Wasser, und dann in das Gericht gerührt. 

Wenn Sie Safranfäden bevorzugen, empfiehlt es sich diese vor der Verwendung anzurösten oder aber eine kleine Menge ungerösteter Fäden im Mörser zu zerstoßen. Bei letzterem Verfahren werden allerdings nicht alle Gewürzeigenschaften freigesetzt.

Safran hat einen sehr intensiven Geschmack, verwenden Sie daher zum Kochen nur kleine Mengen. Als Richtwert kommen auf ein Rezept für fünf Personen 5 Fäden oder 30 mg gemahlener Safran.

Safran richtig anrösten

Geschmack und Aroma der Fäden werden durch das leichte rösten verstärkt und das Gewürz färbt nebenbei Ihre Gerichte safranfarben.

Ganz leicht geht das Anrösten mit Silberpapier. Die Fäden werden hierzu in ein Stück Silberpapier gefaltet. Dieses wird dann etwa 8 bis 10 Sekunden über eine Flamme gehalten. Vorsicht! Nicht anbrennen lassen bzw. zu lange rösten. Damit dies nicht geschieht, bewegen Sie das Silberpapier gleichmäßig über der Flamme Ihres Gasherds oder alternativ über der Flamme eines Feuerzeugs.

Auch kann man Safran in der Mikrowelle rösten. Hierzu geben Sie die Fäden in ein Mikrowellengefäß, das Sie im Herd auf 15 Sek. stellen.

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Als letzte Möglichkeit kann Safran auch in der Pfanne angeröstet werden. Hier ist darauf zu achten, den Safran nur ganz kurz auf einer geeigneten Kochstufe anzurösten, denn das Gewürz kann bei dieser Methode sehr leicht anbrennen.

Safranfäden sind empfindlich und verbrennen schnell, seien Sie daher also achtsam.

Nach dem Rösten werden die Fäden brüchig und können so im nächsten Schritt ganz leicht im Mörser zermahlen werden. Zum Kochen lösen Sie je nach Gericht das gemahlene Safranpulver in lauwarmem Wasser oder ein wenig der warmen Brühe aus Ihrem Eintopf auf. Geben Sie den aufgelösten Safran zum Schluss in das Gericht.

Durch das Anrösten und Mahlen kommen die Eigenschaften des Safrans am besten zur Geltung.

Merke: Beim Kochen mit Safran verfärben sich Ihre Kochutensilien und Kochlöffel aus Holz.

Wir von La Gourmeta empfehlen Ihnen, den Gourmet-Safran von Vegajardín aus reiner Handarbeitsproduktion mit Aroma und Geschmack von ausgezeichneter Qualität zu probieren.